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Threat Intelligence: Bedeutung, Arten und Vorteile

Threat Intelligence
Threat Intelligence - seventyfourimages/Envato
Thomas Kress
Thomas Kress

Founder and CEO

Threat Intelligence beschäftigt sich mit der Erfassung von Informationen zu Angriffsmechanismen, Folgen und Verteidigungsstrategien. Alle Vorteile, Arten und Lösungen für Threat Intelligence lesen Sie in diesem Artikel!

Inhalt

Was ist Threat Intelligence?

Threat Intelligence beschäftigt sich mit der Erfassung, Sortierung und Analyse von Informationen zu Cyberangriffen und umfasst diese Aspekte:

  • Angriffsmechanismen: Das Arsenal der Cyberkriminellen wächst mit den technischen Möglichkeiten und der Bedeutung digitaler Systeme für die gesamte Wirtschaft. Das Verstehen neuer Angriffsmechanismen ist daher wesentlich, um langfristig vor Angriffen schützt zu sein.
  • Folgen der Angriffe: Nicht jeder Angriff hat dieselben Auswirkungen auf das Funktionieren des Gesamtsystems und gefährdet unterschiedliche Bereiche in unterschiedlichem Maße. Das Wissen um die möglichen Folgen eines spezifischen Angriffs leuchtet Schwachstellen aus und zeigt an, welche Ressourcen für die Abwehr benötigt werden.
  • Empfehlungen zur Verteidigung: Jeder Angriff ist immer auch eine Chance, , etwas über Schwachstellen im eigenen System zu lernen und geeignete Gegenmaßnahmen zu identifizieren. Threat Intelligence beinhaltet daher auf die Formulierung von Empfehlungen zur Verteidigung gegen einen spezifischen Angriff.

Technisch, strategisch, taktisch & operativ: Threat Intelligence Arten im Überblick

Threat Intelligence kann mit verschiedenen Zielbestimmungen durchgeführt werden und reicht von der Erfassung allgemeiner Informationen bis zur Erfassung realer Angriffe auf das Netzwerk:

  • Bedrohungslage verstehen (Strategische Threat Intelligence)

Jede Geschäftsentscheidung hat potenziell Implikationen für die Sicherheit des Unternehmensnetzwerks. Im Rahmen einer strategischen Threat Intelligence werden geplante Vorhaben, Projekte und Entscheidungen auf diese Auswirkungen hin analysiert.

  • Risiken analysieren und Abwehr planen (Taktische Threat Intelligence)

Die strategische Threat Intelligence ermittelt die konkreten Herausforderungen, denen eine Organisation in der IT-Sicherheit gegenübersteht und ist so die Basis für die taktische Threat Intelligence, die aus diesen Zielen konkrete Maßnahmen, Angriffsvektoren, Tools und Szenarien ableitet, um den Angriff quantitativ und qualitativ zu verstehen und die Wahrscheinlichkeit für den Ernstfall bestimmen.

  • Orientierung im praktischen Bedrohungsmanagement (Operative Threat Intelligence)

Im aktiven Bedrohungsmanagement muss die IT auf operativer Ebene Angriffsvektoren möglichst früh erkennen und schließen. Ein erfolgter Angriff muss möglichst schnell analysiert werden, um mögliche Folgenangriffe abzuschätzen und offene Sicherheitslücken zu schließen.

  • Ad-hoc Analyse von Angriffen (Technische Threat Intelligence)

Jede Lösung zur Erkennung schädlicher Software und verdächtigen Verhaltens ist eine technische Threat-Intelligence-Lösung, die in Echtzeit über Angriffe und deren Natur informiert.

5 Vorteile von Threat Intelligence für Unternehmen

Moderne Organisationsnetzwerke bestehen aus vielen Endpunkten und nutzen diverse Technologie. Threat Intelligence bietet vor dem Hintergrund einer komplexen Bedrohungslage diese 5 Vorteile:

  1. Unbekannte Attacken erkennen

Zero-Day-Exploits sind für Cyberkriminelle ein lukratives Geschäftsmodell, sodass Unternehmen, die Standardsoftware einsetzen, auf dem Laufenden bleiben und regelmäßig nach kritischen Updates und Workarounds suchen müssen. Threat Intelligence ermöglicht ein effektives Update-Management ohne Lücken.

  1. Angriffe schneller neutralisieren

Je schneller eine Attacke erkannt wird, desto weniger Schaden können Malware, Ransomware und Co. verursachen. Moderne Security-Lösungen wie Deep Instinct können Angriffe daher innerhalb von weniger als 20 Millisekunden identifizieren und neutralisieren, bevor die Malware vollständig ausgeführt und der Schaden angerichtet ist.

  1. Geld sparen:

In der IT-Sicherheit ist Prävention besser als Schadensbegrenzung – auch in finanzieller Hinsicht: Cyberkriminelle gehen dabei meistens nach dem Gießkannenprinzip vor und greifen dort an, wo sie auf den geringsten Widerstand stoßen. Während dies bedeutet, dass Unternehmen sich nie in absoluter Sicherheit wiegen können, heißt dies auch, dass bereits elementare Schutzmaßnahmen das Risiko, Opfer einer Attacke zu werden, signifikant reduzieren. Gleichzeitig stecken Sie mit einer grundlegenden strategischen & taktischen Analyse der individuellen Bedrohungslandschaft Organisation einem Kostenrahmen und legen die Weichen für kosteneffiziente Maßnahmen, mit einem tatsächlichen Impact auf die Sicherheit Ihres Unternehmens.

  1. ROI steigern:

Einige Unternehmen sträuben sich vor Investitionen in die IT-Sicherheit als reinen Kostenfaktor sehen, aber Cyberkriminalität ist allgegenwärtig und verursacht reale Kosten. In Deutschland verliert jedes Unternehmen rund 18.000 Euro durch Cyberangriffe. Setzen Sie diese Kosten ins Verhältnis zu den Kosten für ein sicheres Netzwerk, hat Cybersecurity für jedes Unternehmen abhängig von der Bedrohungslage einen klaren Return on Invest. Darin sind die nicht-finanziellen Schäden einer gelungenen Attacke noch nicht berücksichtigt.

  1. Reputation schützen:

Neben dem finanziellen Schaden steht bei einer Cyberattacke auch die Reputation der betroffenen Marke zur Disposition. Der Schutz sensibler Kundendaten ist gleichbedeutend mit dem Schutz einer nachhaltigen Geschäftsbeziehung. Systematische Threat-Intelligence-Maßnahmen auf allen Ebenen minimieren ihre Angriffsfläche und härten Ihre Systeme.

Threat Intelligence mit Deep Instinct

Die Digitalisierung hat die Dynamik zwischen Cyberkriminellen und Organisationen deutlich beschleunigt und klassische Threat-Intelligence-Lösungen sind zu langsam, um Ransomware rechtzeitig zu erkennen. Deep Instinct vereint intelligente Threat Intelligence in einer intelligenten Security-Lösung für den Schutz an allen Endpunkten und darüber hinaus:

  • Zero-Day-Exploits verhindern

Zero-Day-Exploits sind einer der größten und gleichzeitig unkalkulierbarsten Gefahren für Unternehmen, weil grundsätzlich jede Software betroffen sein kann und der Exploit nur die Eintrittskarte für das eigene Spielfeld der Angreifer ist. Klassische Antivirus-Lösungen basieren auf Signaturen und können nur das erkennen, was bereits in ähnlicher Form bekannt war. Vor Zero-Day-Exploits bieten Sie daher keinen Schutz.

Deep Instinct analysiert stattdessen das Verhalten von Software mit einem Deep-Learning-Algorithmus und erkennt so nachweislich mehr als 99,9 Prozent aller Zero-Day-Exploits. Der Algorithmus wurde mit Millionen von Datenpunkten aus echten Security-Szenarien gefüttert und wird so immer besser darin, auch unbekannte Exploits zu erkennen.

  • Malware klassifizieren

Eine genaue Klassifizierung von Malware ist entscheidend für die Priorisierung kritischer Vorfälle und eine zügige, faktenbasierte Entscheidungsfindung. Falsch positive Meldungen lenken das Team unnötig von echten Bedrohungen ab. Mit einer genauen Klassifizierung zusammen mit einer Bewertung des Schweregrads der Bedrohung erhalten Unternehmen ein besseres Verständnis für die Bedrohungen, die auf ihre Umgebungen abzielen, und können diese Informationen nutzen, um das Angriffsrisiko insgesamt zu senken.

Deep Instinct erkennt Malware innerhalb von weniger als 20 Millisekunden nach der Ausführung. Selbst wenn es Angreifern gelingt, eine Ransomware in ihr System zu schleusen, wird der schädliche Code erkannt, bevor die Schadsoftware das System unbrauchbar machen kann.

  • Angriffe analysieren

Die Identifikation der Ursachenkette ist die wesentliche Aufgabe nach einem abgewehrten oder gelungenen Angriff. Sie ermöglicht die Behebung des zugrunde liegenden Problems und die Erkennung weiterer geplanter oder laufender Angriffe. Deep Instinct analysiert jeden erkannten Angriff und schlüsselt die Ursachenkette vom Eintritt in das System bis zur Neutralisierung auf. Die zuständigen IT-Spezialisten können so im Ernstfall schneller bessere Entscheidungen treffen und müssen weniger Zeit mit der eigenen Ursachenforschung verbringen.

Fazit: Threat Intelligence für die Bedrohungen von morgen

Jedes zweite Unternehmen wurde bereits Opfer eines Cyberangriffs und jedes 10. Unternehmen gibt an, durch Cyberangriffe in ihrer Existenz bedroht zu sein. Eine systematische Analyse der Dimension und Reichweite Ihrer individuellen Bedrohungslage spielt dafür eine wichtige Rolle. Deep Instinct hilft Ihnen, mehr Angriffe schneller zu erkennen und zu verhindern, bevor sie Schaden verursachen, während eine niedrige Falsch-Positiv-Rate und eine intelligente Post-Threat-Analyse Ihrer IT den Rücken freihalten, um die Organisation zu schützen.

Im Notfall ist es zu spät – Sie müssen sofort handeln

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